Selbst Sicher und Stark!

 

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Ergebnisse unserer Umfragen

Auswertung von 1102 schriftlichen Rückmeldungen nach Trainings aus den Jahren 2003-2006

Im Bereich Gewaltprävention finden sich viele Projekte mit unterschiedlichen Schwerpunkten.  SELBST SICHER UND STARK wendet sich in erster Linie an Kinder als mögliche Opfer. Ziel unseres Projekts ist, Kinder zu stärken und Strategien und Konzepte für bedrohliche Situationen einzuüben. Durch diese Stärkung der möglichen Opfer wird Gewalt und Missbrauch von Kindern verhindert. Ein zusätzlicher, aber immer mehr gewünschter Anteil, ist aber auch der aktive und konstruktive Umgang mit eigenen Aggressionen.

Dass Kinder in der Regel nach unseren Trainings begeistert nach Hause kommen, ist uns schon lange bekannt. Das ist sehr erfreulich. Es gelingt uns offenbar mit unserem Konzept sehr gut, ein so ernstes Thema relativ angstfrei und sogar mit Spaß zu vermitteln. Dadurch sind die Kinder sehr motiviert, sich mit den Inhalten auseinander zusetzen und sich das Erlernte nachhaltig gut einzuprägen.

Dennoch kann eine anschließende Begeisterung nicht das einzige Kriterium sein, ein Training zu bewerten. Immer wieder hören wir von Eltern und pädagogischen Fachkräften, dass Kinder grundsätzlich in ihrem Selbstbewusstsein durch unsere Trainings gestärkt werden. Deswegen wurde von uns auch der Versuch unternommen, durch Auswertungsbogen die Veränderungen nach den Trainings zu dokumentieren.

Die Rücklaufquote der ausgeteilten Fragebogen im Klassenverband lag bei durchschnittlich 71%, die Rücklaufquote der freiwilligen AGs im Jahre 2003 lag bei durchschnittlich 20 %. Daher verteilen wir seit 2004 nur noch Auswertungsbogen in Klassenverbänden. Hierbei ist zu sagen, dass wir auf die freiwillige Mitarbeit von Kindern und Eltern angewiesen sind.

Wir differenzieren in Eltern- und Kindermeinung. Warum? Es kann davon ausgegangen werden, dass Kinder eine eigene und durchaus andere Wahrnehmung von sich haben. Auch beginnen Veränderungen häufig mit einer zunächst "nur" innerlich gefühlten Stärke, die sich dann irgendwann erst im Außen niederschlägt.

Wahrnehmbare (pos.) Veränderungen im Umgang mit eigenen Aggressionen nach dem Training
Elternmeinung:  28 %
Kindermeinung: 47 %

Wahrnehmbare Veränderungen im Selbstbewusstsein nach dem Training
Elternmeinung:  50 % 
Kindermeinung: 58 %

Wahrnehmbare Veränderungen im Selbstvertrauen nach dem Training
Elternmeinung:  51 %
Kindermeinung: 62 %

Wahrnehmbare (pos.) Veränderungen im Umgang mit eigenen Ängsten nach dem Training
Elternmeinung:  42 %
Kindermeinung: 56 %

 

 

 

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